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Alle Jahre wieder treffen sich die Thiele Glas Azubis

So auch in diesem Jahr beim alljährlichen NEXT GENERATION TREFFEN (NGT) vom 10.09.-12.09.2015 in der Nähe des Wermsdorfer Standortes. Das Ziel: Azubis von allen Werken kommen zusammen, lernen sich kennen und haben eine spannende Zeit miteinander.

Mein Name ist Louisa, ich bin im zweiten Lehrjahr und lasse mich in Wermsdorf zur Industriekauffrau ausbilden. Auf den folgenden Zeilen könnt ihr gespannt lesen, wie das diesjährige Azubitreffen aus meiner Perspektive verlief.

Erstes Reiseziel: PILKINGTON

Mit Sack und Pack ging es am Donnerstag nach Weiherhammer, um an einer Werkstour bei einen der führenden Glashersteller - PILKINGTON - teilzunehmen.

Für diejenigen, die es noch nicht wussten: Pilkington hat den Floatglas-Prozess erfunden und das Werk in Weiherhammer produziert bemerkenswerte 1600-1800 Tonnen am Tag.

Beindruckende Zahlen, beachtliche Ausmaße.

Uns wurden die Floatwannen gezeigt und wir konnten sehen, wie Glas entsteht und produziert wird. Auf langen Bahnen wird in einem endlosen, kontinuierlichen Prozess Glas hergestellt. Dieses geht dann durch Versand und die Logistik und wird anschließend in riesigen Hallen eingelagert bzw. an den Kunden ausgeliefert.

Für eine Industriekauffrau wie mich ein richtiges Highlight, diesen Prozess einmal live erleben zu dürfen.

Am Abend konnten wir uns dann in der Colditzer Schlossjugendherberge bei einer lockeren Vorstellungsrunde noch ein wenig besser beschnuppern. Bei Pizza und Co. wurden die jeweiligen Standorte vorgestellt und lustige Fragen beantwortet. Anschließendes Zusammensitzen und angeregte Unterhaltungen beendeten den ersten Tag des NGT.

 

„Glas ist nicht gleich Glas“

Am nächsten Tag lauschten wir den Fachvorträgen von Jan Evers und Tobias Brion: Das Erste Lehrjahr, mit neun Frischlingen, nahm an der Basisschulung teil.

Sie bekamen auch wie die anderen Lehrjahre ein ausführliches Handout, um den Einstieg ins Berufsleben zu erleichtern.

In der Aufbauschulung (zweites/drittes Lehrjahr und Absolventen) wurde detaillierter auf die Thiele Produkte eingegangen. Wir erfuhren unter anderem, wie man Beschichtungen erkennt und worauf man bei einzelnen Produkten achten muss.

Erkenntnis: Glas ist nicht gleich Glas. Die gleiche Produktionsstätte, sowie der gleiche Hersteller spielen dabei eine entscheidende Rolle. Ein fast identischer Farbeindruck kann nur gewährleistet werden, wenn das Glas aus der gleichen Produktionscharge stammt. Dies muss vor allem bei Austauschgläsern und Nachbestellungen beachtet werden und ansonsten immer daran denken: die Bemusterung vor der Fertigung ist das A und O.

Freitagnachmittag: Kletterwald

Ehrlich gesagt graute es mir schon seit Wochen vor dem Kletterwald. Ausreden wurden überlegt, damit ich und meine  Höhenangst, so gut es geht, nicht mitklettern müssen. Insgeheim wusste ich jedoch, dass auch andere Respekt vor der Höhe hatten.

Es hat zum Schluss nichts gebracht, ich wollte es auf jeden Fall probieren und naja... da standen wir dann auch alle.

             

Nach einer ausführlichen Einweisung, Teambildung und dem Anlegen der Schutzausrüstung von Kopf bis Fuß ging es auch schon los.

Zaghaft versuchte ich mich von Baum zu Baum zu bewegen und nicht an meine Höhenangst zu denken. Mir war bewusst, dass ich bei einem Abrutschen schlimmstenfalls Hin-und-her-Baumeln würde, aber macht das mal jemanden klar, der eine Heidenangst hat. Ihr denkt euch sicher „Ach die schaut doch auf dem Bild ganz glücklich und heldenhaft aus“, meine Lieben: Das täuscht! Was tut man nicht alles für die Kamera. ;)

Mein Team hat dabei jedoch eine entscheidende Rolle gespielt: Wir haben uns gegenseitig ermutigt und aufgefangen, uns geholfen, wenn es brenzlig wurde und appelliert, wenn jemand aufhören wollte. Ohne Teamarbeit? Niemals.

Es wurde immer höher und anspruchsvoller geklettert.

Gewagte konnten sich dann schließlich in Parcours mit angsteinflößenden Namen wie “Abenteuer“, “Risiko“ und “Wahnsinn“ beweisen - mein Respekt für diejenigen, die es geschafft haben.

Im Anschluss an den Kletterwald fuhren wir zu meiner persönlichen Krönung des Treffens – dem Floßgrillen.

Es wurde Abend. Wir schipperten die Talsperre in Kriebstein entlang. Mit dabei: Musik und Gegrilltes. Es wurde erzählt, gelacht und die ausgelernten Azubis mit einem Glasandenken geehrt. Die Sonne ging langsam unter, die Atmosphäre war atemberaubend und ein langer ereignisreicher Tag neigte sich dem Ende zu. Ganz nach dem Motto #läuftbeiuns.

 

Samstag: Endspurt

Samstagfrüh hieß es dann Koffer packen und auf nach Wermsdorf – zu unserem letzten Reiseziel.

In der gemeinsamen Führung, durften die Azubis der anderen Werke den größten Produktionsstandort Wermsdorf kennenlernen und anhand von Biegezug-Tests sehen, wie viel Glas doch eigentlich aushält.

Last but not least wurde ein gemeinsames Gruppenfoto geknipst. Das Azubitreffen 2015 war damit offiziell beendet.

Für mich persönlich, immer wieder eine gute Gelegenheit, sich mit den anderen Standorten auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Durch Teamarbeit und Gruppenaufgaben kann man sich beweisen und manchmal sogar noch über sich hinauswachsen.

Danke auch an diejenigen, die das, über was ich euch gerade berichtet habe, möglich gemacht haben.

Bis bald, Louisa