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Zwischen Genie und Wahnsinn – Thiele Glas unterstützt Kulturprojekt

Fortschritt verlangt Visionen, denn wer nur in die Fußstapfen anderer tritt, kann bekanntlich keine neuen Wege entdecken. Diesem Motto folgt nicht nur Thiele Glas. In direkter Nachbarschaft zum heutigen Standort in Wermsdorf lebte bereits vor einem halben Jahrhundert ein Mann, der seiner Zeit weit voraus war.

Karl Hans Joachim Janke war ein Visionär, ein Künstler, ein Erfinder – und verbrachte einen Großteil seines Lebens in der Psychiatrie in Wermsdorf. Die Diagnose: Schizophrenie. Er entwickelte frühe Zeichnungen von Weltall-Flugobjekten, die er allerdings nicht als Rakete, sondern als Trajekt bezeichnete. Woher die Kenntnisse darüber kamen, ist ungeklärt, denn von einer Ingenieursausbildung oder ähnlichem ist nichts bekannt. Allerdings ist belegt, dass ihm für seine Theorien und Zeichnung zwei Patente für „Flugzeuge mit schwingender Tragfläche“ und „Standortanzeiger“ zuerkannt wurden. 

 

Der Verein Rosengarten e.V. möchte nun an das Leben und Wirken des Karl Hans Janke erinnern. Dafür stellte er eine Ausstellung auf die Beine, die sein Schaffen zeigt. Ohne Unterstützung ist ein solches Projekt allerdings nicht zu stemmen, sodass der Verein auf Sponsoring angewiesen ist. Daran beteiligte sich auch Thiele Glas. Das Unternehmen sponserte diverse Glasplatten für die Vitrinen in den Ausstellungsräumen. „Kultur zu fördern und Geschichte zu zeigen ist gerade in der heutigen Zeit ein wichtiges Thema. Umso mehr freuen wir uns, dass wir hier in Wermsdorf ein lokales Projekt unterstützen können, das einem ganz besonderen Visionär eine Bühne bereitet“, so Heico Gensheimer, Prokurist des Thiele Glas Standortes Wermsdorf.

 

Eine weitere Besonderheit dieses Projektes: Bei der Umsetzung der Ausstellung halfen vor allem die Patienten der noch heute existierenden Wermsdorfer Psychiatrie. Für sie war die Arbeit eine Art Therapie, ein Möglichkeit, den eigenen Alltag zu organisieren und eine Aufgabe zu haben, die nachhaltige Ergebnisse zeigt. So wirkt Janke weit über seinen Tod hinaus – eine Tatsache, die selbst der Visionär vor 50 Jahren kaum hätte voraussagen können.

 

Aber nicht nur in Wermsdorf unterstützt Thiele Glas die Bildung – auch in Dresden engagiert sich das Unternehmen seit mehreren Jahren. Für die Lange Nacht der Wissenschaften stellte der Betrieb auch in diesem Jahr ein Trampolin aus Glas zur Verfügung, um die Strapazierfähigkeit von Verbundsicherheitsglas zu demonstrieren.