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Qualitätskontrolle vorgespannter Gläser

Ein häufiger Diskussionsgrund zwischen Glasverarbeitern und Kunden ist die Beurteilung von vorgespannten Gläsern.

Denn hier können Anisotropien oder Verformungen entstehen. Thiele Glas setzt daher auf Scannersysteme, die die Glasqualität während der Produktion automatisiert prüfen. Dadurch verkürzen wir die Produktionszeiten, senken die Ausschussquote und sparen zudem auch noch Ressourcen.

Besonders der Begriff „Anisotropien" beschäftigt Architekten, Glasveredler, Fassadenbauer und Bauherren schon lange. Denn auch wenn Anisotropien im Sinne der Produktnormen und der visuellen Beurteilungsrichtlinien keinen berechtigten Mangel darstellen, empfinden Architekten, Bauherrn, Fassadenberater und zunehmend auch Nutzer von Gebäuden diese als optische Beeinträchtigung.

Anisotropien lassen sich prozessbedingt nicht vermeiden. Aber mit der richtigen Technologie kann sie deutlich minimiert werden. Bei Thiele Glas kommt genau eine solche Technologie zum Einsatz. Die Anisotropie-Scanner überprüfen die Glasqualität jeder Glasscheibe direkt am Ofen, wodurch es zu keiner Verzögerung im Produktionsablauf kommt. Der Scanner zeigt bei jeder Scheibe den Anisotropie-Wert an, dokumentiert ihn und gibt Auskunft darüber ob der vereinbarte Zielwert erreicht wurde.

Doch nicht nur Anisotropie-Scanner prüfen bei Thiele Glas die Qualität der einzelnen Scheiben. Unter anderem hat Thiele Glas seine Produktionshallen auch mit Lite-Sentry-Scannern ausgerüstet. Mit diesen schaffen wir die Voraussetzungen für höchsten Standard an Präzision und Haltbarkeit der Gläser. Der Sentry-Scanner misst Verformungen bei vorgespannten Gläsern im Flächen-, Rand- und Kantenbereich.

Bei größeren und anspruchsvollen Bauvorhaben erstellen wir für unsere Kunden auch projektbezogene Referenzgläser, um für das Projekt definierter Qualitätsstandard festzulegen. Mit Hilfe dieses Referenzmusters können wir dann über den gesamten Produktionszeitraum eine weitestgehend gleichbleibende Qualität liefern.

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